Die BurgerKing Filiale an der Autobahn bei Brokenlande ist das größte Gräul, welches meine Sinnesorgane je miterleben mussten. Ich würde es als einen einzigen Scam bezeichnen. Doch bevor wir zum Essen kommen müssen wir erst einmal bestellen – oder auch nicht. Denn die Kasse ist außer Betrieb und von den digitalen Bestelltafeln funktionieren nur zwei. Eine peinlich Ausstattung in Anbetracht des regen Autobahn-Andrangs. An den Bestelltafeln angekommen, funktioniert das Coupon System der BürgerKing App nicht, vermutlich um die Preise hoch zu halten.
Nach der Bestellung geht die Warterei weiter. Die drei Mitarbeiter haben offensichtlich keine Lust auf ihren Job. Ihnen bei der Arbeit zuzusehen fühlt sich an, als würde man ein Video auf halber Geschwindigkeit anschauen. Auch die angewandte Getränke-Einfüll-Technik hat mich fasziniert: Als die Mitarbeiterin eine Cola Zero auffüllen wollte, bemerkte sie plötzlich, dass der Getränkespender keine Cola Zero mehr ausgab. Also stellte sie ohne zu zögern den Getränkebecher einfach unter den Cola Light Zapfhahn, obwohl der Kunde eine Cola Zerro haben wollte – TSEEERRRRRROO!!
Von Sauberkeit hat diese Filiale anscheinend noch nichts gehört: Dreckige Oberflächen und sich auf dem Boden befindende Lebensmittel machen einen höchst unhygienischen Eindruck. Dazu kommt eine Luft (wenn man dieses Gasgemisch überhaupt noch als Luft bezeichnen kann), die jeglichen Sauerstoffgehalt verloren hat. Menschen mit Atem- oder Kreislaufproblemen würde ich eine Aufenthaltszeit von maximal 75 Sekunden empfehlen, ab dann wird ein Aufenthalt in diesem Gebäude zum Gesundheitsrisiko.
Irgendwann haben wir dann unsere Bestellung bekommen – oder auch nicht. Wir haben auf jeden Fall eine Bestellung erhalten, aber ganz sicher nicht unsere. Wir wollten vier Burger haben, bekommen haben wir drei – kein einziger von einer Sorte, die wir bestellt hatten. Das muss man erst einmal schaffen. Eine einfache Verwechslung mit einer Anderen Bestellung schließe ich aus, da sich die Mitarbeiterin unseren Beleg extra nochmal zeigen lassen hat, bevor sie uns die falsche Bestellung aushändigte.
Also mussten wir nochmals zurück, um das richtige Essen zu verlangen. Beim zweiten Mal hat’s dann geklappt – oder auch nicht. Die Burger und Beilagen waren korrekt, aber die Soßen wurden vergessen. Uns war es dann zu blöd dafür erneut zurück zu gehen, weil wir endlich weiterfahren wollten.
Bei einem FastFood Restaurant kann man sich zumindest darauf verlassen, dass das Essen durch die unzähligen Geschmacksverstärker zumindest schmeckt – oder auch nicht. Ich weiß nicht wie BurgerKing normalerweise schmeckt, da ich selten dort bin, doch bei dieser Filiale waren die Speisen furztrocken und einfach nicht lecker.
Insgesamt hat uns diese Erfahrung eine Stunde unserer Lebenszeit gekostet, obwohl es sich ja eigentlich um ein Autobahn FastFood Restaurant handelt – sehr nervig.
An diesen Ort schickt man Leute, um sie zu quälen.
Die Preise sind, nicht nur für die Qualität des Services, sondern auch für die Quantität an Essen ein absoluter Scam.
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Ich hab kein Bild vom Essen gemacht, deshalb muss dieses Bild, welches ich wenige Stunden vorher auf einem Rastplatz in der Nähe gemacht hab, herhalten. So unpassend finde ich es aber gar nicht 🙂
